Antworten zu Routenplaner, Karten, Aktivitäten und allem, was Algroveon Motion kann.
Algroveon Motion ist eine lokale Trainingssoftware für Ausdauersportler. Du kannst damit Aktivitäten importieren und auswerten, Routen planen, deine Gesundheitsdaten verwalten und dein Training strukturieren – alles ohne Cloud-Konto und ohne dass deine Daten das Gerät verlassen.
Der Routenplaner ist auch ohne Anmeldung kostenlos nutzbar.
Algroveon Motion richtet sich an Ausdauersportler, die ihr Training ernst nehmen, aber keine aufgeblähte Cloud-Plattform mit Gamification und Social-Feed wollen. Der Fokus liegt auf nachvollziehbaren Daten, ehrlicher Analyse und alltagstauglicher Trainingssteuerung.
Primär gedacht für Radfahren (Rennrad, Gravel, MTB) sowie Wandern und Laufen.
Für den Routenplaner brauchst du kein Konto. Du kannst sofort Routen berechnen, das Höhenprofil ansehen und GPX-Dateien exportieren.
Für alle weiteren Funktionen – Aktivitätsimport, Dashboard, Trainingsplanung, Gesundheitsdaten – ist eine Anmeldung erforderlich. Alles läuft lokal, du brauchst keine externe Verbindung.
Nein. Algroveon Motion speichert deine Trainings- und Gesundheitsdaten lokal auf dem Server, auf dem die Software läuft. Es gibt keine Cloud-Synchronisation und keine Weitergabe oder keinen Verkauf deiner Daten an Dritte.
Die Karte selbst (Kacheln, Schriften, Symbole) wird vollständig von unserem eigenen Server ausgeliefert; Ortssuche und Höhenprofil fragen bei Bedarf serverseitig OpenStreetMap-basierte Dienste an. Details dazu stehen in der Datenschutzerklärung.
Der Kern der Software – Aktivitätsimport, Auswertung, Trainingsplanung – funktioniert vollständig offline. Die Routenberechnung selbst läuft ebenfalls lokal; nur wenn ein Wegpunkt außerhalb des abgedeckten Gebiets liegt, wird ersatzweise ein externer Routing-Dienst angefragt.
Für die Anzeige der Karte im Hintergrund wird eine Internetverbindung benötigt; die Kartenkacheln werden dabei von unserem eigenen Server geladen, nicht von einem Drittanbieter.
Trage im linken Panel Start- und Zielpunkt ein – entweder über das Suchfeld oben links auf der Karte oder direkt in die Wegpunkt-Felder. Die Route wird automatisch berechnet, sobald beide Felder befüllt sind.
Alternativ kannst du den Schalter „Wegpunkt setzen" aktivieren und dann direkt auf die Karte klicken. Jeder Klick fügt einen neuen Punkt hinzu.
Das ist Absicht – und unser Anspruch. Unsere eigene Routing-Engine bevorzugt ruhige, sichere Wege: Radwege, Nebenstraßen und entspannte Routen statt vielbefahrener Bundesstraßen. Gibt es eine angenehmere Alternative, nehmen wir sie auch, wenn sie etwas länger ist – Sicherheit und Fahrspaß zählen für uns mehr als die kürzeste Verbindung.
Dabei gilt aber Augenmaß: Wir schicken dich nicht auf absurde Umwege über steile Berge, nur um eine Hauptstraße zu meiden. Gibt es keine ruhige Alternative, nutzt die Route eine kurze Hauptstraßen-Passage – sicher und ohne dich am Ende fertigzumachen.
Ja. Klicke im Panel auf „Wegpunkt hinzufügen". Der neue Punkt wird zwischen Start und Ziel eingefügt. Du kannst beliebig viele Zwischenstopps hinzufügen – die Route wird jeweils neu berechnet.
Die Reihenfolge lässt sich mit dem Pfeil-Icon im Panel umkehren oder per Drag-and-drop anpassen.
Klicke auf das ↕ Tauschen-Icon neben der Überschrift „Wegpunkte", um Start und Ziel zu tauschen. Bei Routen mit Zwischenstopps werden alle Punkte in umgekehrter Reihenfolge angeordnet.
Klicke im Panel unten auf „Route speichern", vergib einen Namen und optional eine Notiz. Die Route erscheint danach im Abschnitt „Gespeicherte Routen" im selben Panel.
Das Speichern ist nur mit einem Konto möglich. Die Route wird lokal auf dem Server gespeichert und ist nur für dich sichtbar.
Sobald eine Route berechnet wurde, wird der Button „GPX Export" im Panel aktiv. Ein Klick darauf lädt die Route als GPX-Datei herunter, die du auf Fahrradcomputer wie Garmin oder Hammerhead Karoo übertragen kannst.
Ja. Im Abschnitt „Werkzeuge" findest du „GPX importieren". Nach dem Import wird die Route auf der Karte angezeigt. Die enthaltenen Wegpunkte werden übernommen und du kannst sie direkt weiterbearbeiten oder die Route neu berechnen lassen.
Der Routenplaner kennt fünf Profile:
Das gewählte Profil bestimmt, welche Wege bevorzugt oder gemieden werden – nicht nur die Sportart, sondern auch das Routing-Ergebnis unterscheidet sich deutlich.
Das Rennrad-Profil ist auf befestigte Straßen optimiert. Schotterwege und unbefestigte Tracks sind für schmale Rennradreifen schlicht ungeeignet. Der Router wählt solche Abschnitte daher nur, wenn es buchstäblich keine andere Möglichkeit gibt – zum Beispiel in einem Tal mit nur einem Durchgang.
Wenn du gelegentlich auch mal auf Schotter fahren möchtest, ist das Gravel-Profil die bessere Wahl.
Gravel und MTB unterscheiden sich in der Geländepräferenz:
Gravel ist also eher für das schnelle, vielseitige Fahren ausgelegt – MTB für das geländeorientierte Fahren.
Die Rundstrecken-Funktion berechnet eine geschlossene Route, die am selben Punkt beginnt und endet. Du legst nur den Startpunkt und die gewünschte Streckenlänge fest. Zusätzlich kannst du eine Himmelsrichtung wählen, in die die Runde hauptsächlich verlaufen soll.
Es gibt zwei Wege, sie zu starten:
Das ist beabsichtigt. Der Router versucht aktiv, auf dem Rückweg andere Wege zu nutzen als auf dem Hinweg – so entsteht eine echte Rundstrecke statt einer Hin-und-her-Route auf denselben Straßen. Wenn das Wegenetz in einer Region wenig Alternativen bietet, kann es dennoch vorkommen, dass sich Hin- und Rückweg auf einzelnen Abschnitten überschneiden.
Das Höhenprofil zeigt den Verlauf der Höhe über die gesamte Streckenlänge. Auf der X-Achse siehst du die zurückgelegte Distanz, auf der Y-Achse die Höhe über dem Meeresspiegel.
Oben im Panel werden Gesamtaufstieg und Gesamtabstieg in Metern ausgewiesen. Das HUD auf der Karte zeigt außerdem Distanz, Aufstieg und Abstieg in Echtzeit.
Wenn du mit der Maus über das Höhenprofil fährst, wird die entsprechende Position auf der Karte markiert – so siehst du genau, wo eine Steigung liegt.
Die Schwierigkeit einer Route wird in zwei unabhängigen Dimensionen bewertet:
Eine lange Flachetappe auf Asphalt kann konditionell „Mäßig" und technisch „Einfach" sein. Eine kurze Alpenrunde mit viel Höhenmeter auf Trails dagegen konditionell „Schwierig" und technisch „Anspruchsvoll".
Die Wegbeschaffenheit zeigt, aus welchen Untergrundtypen deine Route besteht – aufgeteilt nach Belag (z. B. Asphalt, Schotter, Naturweg) und Wegtyp (z. B. Radweg, Pfad, Feldweg).
Die Daten stammen aus OpenStreetMap, einer freien Kartendatenbank, die von tausenden Freiwilligen gepflegt wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind diese Daten sehr vollständig und aktuell.
Der Router warnt dich, wenn deine Route über stark befahrene Straßen führt:
Der Router versucht bereits, solche Abschnitte so weit wie möglich zu umgehen. Eine Warnung erscheint nur, wenn keine bessere Alternative existiert – zum Beispiel in Gebirgstälern mit nur einem Durchgang.
Die gestrichelte gelbe Linie markiert Abschnitte, für die keine zuverlässigen Untergrundinfos vorliegen. Das bedeutet nicht, dass der Weg schlecht ist – sondern nur, dass OpenStreetMap für diesen Bereich noch keine detaillierten Daten enthält.
Das kommt besonders häufig bei Pfaden und Trails in abgelegeneren Regionen vor. Im Hochgebirge, wo viele Wege noch nicht vollständig erfasst sind, ist das normal.
Klettersteige sind gesicherte Bergwege mit Leitern, Seilen und Eisenstiften, für die spezielle Ausrüstung erforderlich ist. Sie sind in OpenStreetMap als solche markiert.
Standardmäßig werden Klettersteige vom Router nicht einbezogen. Beim Profil „Wandern" kannst du den Schalter „Klettersteige erlauben" aktivieren. Dann kann der Router Klettersteige in die Route einplanen – in diesem Fall erscheint eine Warnung mit dem höchsten vorkommenden Schwierigkeitsgrad (A bis F).
Points of Interest sind nützliche Orte entlang deiner Route. Der Routenplaner kann folgende Kategorien anzeigen:
Aktiviere im Panel den Schalter „Points of Interest" und wähle die gewünschten Kategorien. Die POIs werden nur innerhalb eines bestimmten Abstands zur Route angezeigt.
Der Router findet automatisch den besten Weg für das gewählte Sportprofil – das ist nicht immer der kürzeste Weg, sondern der für die Sportart sinnvollste.
Häufige Gründe für unerwartete Routenführung:
Um eine bestimmte Route zu erzwingen, kannst du Zwischenstopps auf dem gewünschten Weg setzen und den Router so „lenken".
Die Routing-Daten basieren auf OpenStreetMap und werden regelmäßig aktualisiert. Im DACH-Gebiet (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Datenqualität sehr hoch – die meisten Wege, Pfade und deren Eigenschaften sind gut gepflegt.
Neue oder veränderte Wege können in OpenStreetMap fehlen oder noch nicht eingetragen sein. Falls du eine offensichtliche Lücke entdeckst, kannst du direkt bei OpenStreetMap mitmachen und die Karte verbessern.
Im Routenplaner kannst du über das Ebenen-Icon (oben rechts auf der Karte) zwischen drei Kartenstilen wechseln:
Die Karte und die Routing-Daten basieren auf OpenStreetMap. Wenn ein Weg dort fehlt oder falsch eingetragen ist, kann er auch im Routenplaner nicht genutzt werden.
OpenStreetMap ist ein gemeinschaftliches Projekt – jeder kann fehlende Wege eintragen oder bestehende korrigieren. Neue Einträge werden bei der nächsten Aktualisierung des Routing-Graphen berücksichtigt.
Unterstützt werden:
FIT ist empfohlen, wenn du die Wahl hast – es enthält deutlich mehr Messdaten als GPX.
Alle Geräte und Apps, die FIT-, TCX- oder GPX-Dateien exportieren können. Getestet und bekannt funktionierend:
Andere Quellen wie Wahoo, Suunto oder Apple Health sind grundsätzlich importierbar, sofern sie FIT oder GPX exportieren.
Deine Originaldateien bleiben vollständig erhalten. Sie werden nach dem Import in einem lokalen Archiv-Ordner abgelegt und nicht verändert. Die importierten Daten liegen zusätzlich in der lokalen Datenbank.
Wenn du eine Aktivität aus der Datenbank löschst, bleibt die Originaldatei im Archiv erhalten.
Das Dashboard ist deine Übersichtsseite. Es zeigt auf einen Blick, wie die aktuelle Trainingswoche aussieht, wie sich deine Belastung über die letzten Wochen entwickelt hat und was deine letzte Aktivität war.
Es ist kein Live-Tracker, sondern eine strukturierte Zusammenfassung deiner importierten Daten.
Zonen unterteilen die Trainingsintensität in klar abgegrenzte Bereiche – von sehr locker bis maximal. Die Zonenaufteilung basiert auf deiner persönlichen maximalen Herzfrequenz oder deinem Schwellenwert (FTP beim Radfahren).
In der Aktivitätsdetailansicht siehst du, wie viel Zeit du in jeder Zone verbracht hast. Das hilft dir zu verstehen, ob eine Einheit tatsächlich locker oder intensiver war als geplant.